Zum elften Mal gehörte Schweden zu den Teilnehmern einer Fußball-Weltmeisterschaft. Seine beste Zeit erlebte der schwedische Fußball im mittleren Drittel des 20. Jahrhunderts. Nach dem Debüt 1934 in Italien folgten 1938 in Frankreich ein vierter und 1950 in Brasilien ein dritter Platz. Der Höhepunkt war zweifellos das WM-Finale 1958, welches aber im eigenen Land verloren ging (2:5 gegen Brasilien). 1994 dann ließen die Schweden nochmals aufhorchen, als sie in den USA erneut Dritter wurden.
Die genannten Erfolge bei Fußball-Weltmeisterschaften sind gleichzeitig die bedeutensten Meriten der schwedischen Nationalmannschaft. Auf kontinentaler Ebene konnte das Team lediglich einmal bis ins Halbfinale vorstoßen (EM 1992 im eigenen Land), wo sich dann der spätere Vizeeuropameister Deutschland als zu stark erwies (2:3).
Bei Olympischen Spielen konnten die Schweden drei Medaillen erringen. Gold gab es 1948 in London, Bronze 1924 in Paris und 1952 in Helsinki.