WM 2018 aller Voraussicht nach in Europa
16. 10. 2010 - Enrico Barz
Die Bewerbungen um die Gastgeberrechte für die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 werden zunehmend sortiert. Jetzt konzentriert sich auch die USA auf eines der Turniere. Die Wahl fiel auf 2022. Damit läuft alles darauf hinaus, dass die Endrunde vier Jahre zuvor auf europäischem Boden stattfinden wird. Die verbleibenden Interessenten heißen England, Russland sowie die Doppelbewerbungen Spanien/Portugal und Niederlande/Belgien. 2022 würde die World-Cup-Trophäe demnach in Nordamerika oder Asien vergeben. Hier befinden sich die USA, Australien (gehört zur asiatischen Konföderation), Japan, Katar und Südkorea im Topf. Die nach wie vor bestehenden Bewerbungen der genannten europäischen Verbände für 2022 sind wohl lediglich formeller Natur.
Am 02. Dezember 2010 wird in Zürich die Entscheidung des FIFA-Exekutivkomitees hinsichtlich der Vergabe der beiden Turniere verkündet.
Australien richtet Augenmerk auf 2022
29. 06. 2010 - Enrico Barz
Auch Australien hat sein Interesse an der Ausrichtung einer Fußball-Weltmeisterschaft eingeschränkt. Man konzentriert sich jetzt auf das Turnier 2022, die Bewerbung für die WM-Endrunde vier Jahre zuvor wurde zurückgezogen. Die Entscheidung des australischen Fußballverbandes (FFA) fiel in enger Abstimmung mit der FIFA.
Damit deutet nun einiges darauf hin, dass die WM 2018 in Europa und die WM 2022 in Asien stattfinden könnte. Einschränkungen bestehen allerdings, da sich England, Russland, die USA sowie die Doppelkandidaturen Spanien/Portugal und Niederlande/Belgien nach wie vor um beide Turniere bemühen. Nordamerika befindet sich also auch noch im Rennen. Das Augenmerk auf 2022 legen dagegen Australien, Japan, Katar und Südkorea. Am 02. Dezember 2010 wird das Exekutivkomitee der FIFA in beiden Fällen eine Entscheidung getroffen haben, die dann in Zürich verkündet wird.
Japan konzentriert sich auf 2022
04. 05. 2010 - Enrico Barz
Im Rennen um die Ausrichtung der WM-Turniere 2018 und 2022 konzentriert sich Japan auf Anraten von FIFA-Präsident Joseph Blatter ganz auf 2022. Vieles deutet nämlich darauf hin, dass die Endrunde vier Jahre zuvor auf europäischem Boden stattfinden wird.
Folgende Interessenten sind nach wie vor im Rennen und werden in den kommenden Tagen ihre Bewerbungsdossiers einreichen. Noch keine Präferenzen gibt es bei England, Russland, USA, Australien sowie den Doppelkandidaturen Spanien/Portugal und Niederlande/Belgien. Diese Verbände haben beide Turniere im Blick. Nur auf 2022 schauen dagegen Japan, Katar und Südkorea. Im Dezember wird das Exekutivkomitee der FIFA in beiden Fällen entscheiden.
Indonesien scheidet aus
19. 03. 2010 - Enrico Barz
Die Hoffungen Indonesiens Ausrichter der WM 2018 oder 2022 zu werden, haben sich zerschlagen. Da der Inselstaat Voraussetzungen nicht erfüllte, der FIFA nicht die geforderten Garantien vorlegte, strich der Weltfußballverband das asiatische Land von der offiziellen Kandidatenliste.
Mexiko zieht zurück
04. 10. 2009 - Enrico Barz
Der Fußballverband Mexikos hat kein Interesse mehr an einer Ausrichtung der WM-Turniere 2018 bzw. 2022. Aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Probleme sieht man sich nicht in der Lage, die notwendigen Investitionen zu tätigen. Vor allem in Fragen der Infrastruktur müsste einiges getan werden. Somit läuft es aktuell noch auf zehn Bewerbungen hinaus.
Reges Interesse an der WM-Ausrichtung 2018 und 2022
03. 02. 2009 - Enrico Barz
Am 02. Februar 2009 lief beim Weltfußballverband FIFA die Frist für die Abgabe der offiziellen Interessenerklärungen bezüglich einer Ausrichtung der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 ab. Insgesamt 13 nationale Mitgliedsverbände bemühen sich demnach um eines der Turniere. Diese Interessenten meldeten sich fristgerecht bei der FIFA, wobei es auch zwei Doppelkandidaturen gibt. Dies sind Belgien und die Niederlande, die im Verbund bereits die EURO 2000 ausrichteten, sowie Spanien und Portugal, die jeweils schon in Alleinregie Welt- oder Europameisterschaften organisierten. Darüber hinaus hoffen Australien, England, Indonesien, Japan, Mexiko, Katar, Russland, Südkorea und die USA darauf, sich im Auswahlverfahren letztlich durchzusetzen. Insgesamt handelt es sich also um elf Bewerbungen.
Südamerikanische Kandidaturen sind für beide Weltmeisterschaften nicht zugelassen, da das Turnier im Jahr 2014 in Brasilien stattfindet. In Afrika, mit Südafrika 2010 am Zug, hätte allenfalls 2022 wieder eine WM stattfinden dürfen. Doch das zwischenzeitlich vermeldete Interesse von Ägypten erwies sich als gegenstandslos.
Während der kommenden 15 Monate müssen die interessierten Verbände eine Reihe von Bewerbungsmodalitäten erfüllen, die letztlich dahinführen, dass am 14. Mai 2010 das komplette Bewerbungsdossier bei der FIFA eingegangen sein muss. Darin sollten die Bewerber glaubhaft versichern können, der Ausrichtung einer WM gewachsen zu sein. Dazu gehört zum Beispiel das Vorhandensein von etwa zwölf Stadien mit einem Fassungsvermögen von mindestens 40.000 Zuschauern. Eines sollte für das Eröffnungsspiel und das Finale sogar 80.000 Fans Platz bieten.
Die interessierten Verbände können sich jeweils nur um eines der Turniere bemühen. Darüber hinaus ist zu beachten, dass die WM 2022 nicht an eine Bewerbung aus der Konföderation (von dem Kontinent) vergeben wird, die bereits mit der Austragung der Veranstaltung vier Jahre zuvor betraut wurde.
Im Dezember 2010 trifft das FIFA-Exekutivkomitee die Entscheidung, wo die Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 stattfinden werden.