| Takeshi OKADA |
Japan |
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Trainer |
Nach der WM 2006 machte der Brasilianer "Zico" Japans Trainerstuhl frei. Den Posten übernahm Ivica Osim. Doch der Bosnier erlitt im November 2007 einen Schlaganfall. Zwar erholte sich der 68-Jährige inzwischen, doch seinen Beruf übte er seither nicht mehr aus. Und so besann man sich beim japanischen Fußballverband auf eine bewährte Kraft. Takeshi Okada wurde wenige Wochen später mit der Aufgabe betraut. Der 53-Jährige war zuvor schon einmal Nationalcoach, trainierte die Japaner bei der WM 1998 in Frankreich - allerdings mit wenig Erfolg. Nach drei Niederlagen in den Gruppenspielen schied man nach der Vorrunde aus.
Der einstige Abwehrspieler, der in den 1980er Jahren 24 Einsätze in der japanischen Nationalmannschaft hatte, ist Zeit seines Fußballer- und Trainerlebens nicht über die Grenzen seines Landes hinausgekommen - es sei denn bei Auswärtsspielen. Erfolge errang er also nur mit japanischen Mannschaften. So führte er die Yokohama F. Marinos 2003 und 2004 in der J. League zu Titelehren.
Von seinen Spielern verlangt Takeshi Okada Konditions-, Zweikampfstärke und Sicherheit im Passspiel, ganz besonders aber ein Höchstmaß an Motivation. Dies lebt er seinen Schützlingen in jedem Training vor. Das mündet dann in ein sehr selbstbewusstes Auftreten. Und so scheut er sich nicht, für die WM trotz starker Gruppengegner ein beinahe utopisches Ziel auszugeben. Mit weniger als dem Halbfinale möchte sich Okada nicht zufrieden geben.
Februar 2010 - Enrico Barz (Auszug aus dem Buch "Fußball-WM für Dummies") |
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Japan
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